Curriculum „Denken lernen”
Datum / Zeit:
19.03.2026 – 21.03.2026 | 17:00 – 13:00
Veranstaltungsort: Meeting-Room The Orange
Seinsphilosophie durchdenken und verstehen
Theos – Kosmos – Physis
Im ersten Modul geht es darum, die Grundsignaturen des griechischen Geistes kennenzulernen. Dabei orientieren wir uns an der Metapher der Lichtung: In welchem Licht sahen die Griechen ihre Welt? Wie offenbarte sich ihnen das Sein? Die zentrale Rolle dabei spielt der Mythos. Durch ihn erschließt sich eine allgegenwärtige Sinnhaftigkeit, die die Griechen in Gestalt ihrer Götter und Göttinnen verehrten. Im Lichte des Mythos erweist sich die Welt als Kosmos: als schöne, wahre und gute Ordnung.
1. Tag: Anreise | Was heißt denken?
Das denken lernen wir, indem wir auf das achten, was es zu bedenken gibt. Ein Einstieg, in die Thematik, wie denken wir eigentlich.
2. Tag: Das Denken der Antike Teil I
Alētheia. Von der Öffnung der Lichtung | An seinem 256. Geburtstag lesen und interpretieren wir Friedrich Hölderlins Elegie „Brot und Wein“
Theós. Das Licht des Seins | Einführung von Christoph in die altgriechische Religion
Mýthos. Die Verlautbarung des Seins | Wir lesen in kleinen Gruppen Auszüge aus Walter F. Otto: Theophania (S. 18–25; 28–29;37–39)
Titanen und Olympier. Die Ordnung der Welt im Mythos | Vortrag von Christoph über die Theogonie des Hesiod
3. Tag: Das Denken der Antike Teil II
Apollon und Dionysos. Das Wesen der Welt im Mythos | Vortrag von Christoph und Austausch
Kósmos. Die Seinserfahrung der Griechen und ihre Bedeutung für die Welt von heute | Diskussion
Ende Modul I