Neu­start. Fünf­zehn Leh­ren aus der Corona-Krise

Vor­be­mer­kung

In sei­nem vor fünf Jah­ren erschie­nen Welt­best­sel­ler „Homo Deus“ stell­te Yuval Noah Hara­ri nicht ohne Stolz fest, das The­ma „Epi­de­mien“ sei von der mensch­li­chen Agen­da ver­schwun­den. Con­vid-19 ali­as Coro­na spot­tet die­ser Dia­gno­se: Heu­te, am 12. März 2020 beherrscht nicht nur eine Epi­de­mie, son­dern eine Pan­de­mie die Nach­rich­ten­sen­dun­gen in allen Län­dern. Ein unschein­ba­res Virus bringt zu Wer­ke, was mensch­li­chen Ambi­tio­nen nicht gelun­gen ist: eine dras­ti­sche Reduk­ti­on der Co2-Emis­sio­nen, ein Ein­bruch des Flug­ver­kehrs, Kon­sum­ver­zicht. Der­weil tau­melt die Welt­wirt­schaft, Indus­trien bre­chen ein, Mil­lio­nen Men­schen ban­gen um ihre wirt­schaft­li­che Exis­tenz. Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­ker müs­sen erken­nen, dass sie die Ver­ant­wor­tung für den Bestand einer Gesell­schaft nicht län­ger dem Markt über­las­sen kön­nen. Und jede bzw. jeder ein­zel­ne muss des­sen gewahr wer­den, wie fra­gil nicht nur das für so uner­schüt­ter­lich erach­te­te poli­tisch-öko­no­mi­sche Sys­tem ist, son­dern auch der eige­ne Leib. 

Coro­na stellt alles in Fra­ge, wor­an wir bis­lang so fest glaub­ten und was wir für selbst­ver­ständ­lich hiel­ten. Dar­in liegt die Chan­ce für uns alle, die mit die­ser Pan­de­mie gege­ben ist. Bei aller Tra­gik ein­zel­ner Schick­sa­le, an denen es nichts zu beschö­ni­gen gibt, soll­ten wir uns die­se Gele­gen­heit nicht neh­men las­sen. Das Virus könn­te unser aller Leh­rer wer­den, denn es ruft mit lei­ser aber ein­dring­li­cher Stim­me eben das, was einst unse­re Kul­tur her­vor­brach­te: „Erken­ne dich selbst“! Die­ses Wort aus dem anti­ken Del­phi sagt, wofür die Zeit gekom­men ist: eine geis­ti­ge Qua­ran­tä­ne, um in uns zu gehen und zur Besin­nung zu kom­men. Wir müs­sen unse­re Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten und unser Selbst­ver­ständ­nis auf den Prüf­stein stel­len: unser Ver­hält­nis zur Natur, unser Ver­hält­nis zu ande­ren Men­schen, unse­re Öko­no­mie, unse­re Poli­tik, unse­re pri­va­ten Prio­ri­tä­ten. Für die Zukunft der Mensch­heit wird ent­schei­dend sein, ob wir den Mut dazu auf­brin­gen, uns dem Anspruch Coro­nas aus­zu­set­zen und ver­ant­wor­tungs­vol­le Ant­wor­ten auf ihn zu geben: Ant­wor­ten, die die Welt ver­än­dern müs­sen. Die Rich­tung, die es dabei ein­zu­schla­gen gilt, nennt ein ande­res Wort aus dem anti­ken Del­phi: „Das Bes­te ist das Maß.“

1. Die Natur lässt sich nicht beherrschen

Im Jahr 1637 schrieb der Phi­lo­soph René Des­car­tes, der Mensch sei „Herr und Meis­ter der Natur“. Jeden­falls sei dies sei­ne Bestim­mung. Das war der Start­schuss zu einer bei­spiel­lo­sen Nutz­bar­ma­chung, Beherr­schung und Zer­stö­rung der Natur. Seit­her glaubt der Mensch der Neu­zeit, sich die Welt mit Wis­sen­schaft und Tech­nik dienst­bar machen zu kön­nen. Die­sem Glau­ben ver­dan­ken sich nicht nur Wohl­stand und Kom­fort der Gegen­wart, son­dern auch die von den IT-Gigan­ten des Sili­kon-Val­ley ver­hei­ße­ne Erlö­sung des Men­schen von der Natur durch sei­ne Umwand­lung in Daten und in Algo­rith­men. Wir stan­den so kurz vor dem Ziel… – und nun das!

Oder etwa nicht? Zwei­fel sind erlaubt. Des­car­tes glaub­te, die leben­di­ge Welt sei nichts ande­res als eine gro­ße Maschi­ne, die der Mensch gebrau­chen kön­ne. Heu­te glau­ben wir, sie sei ein ein­zi­ger Daten­be­stand, den wir mit Hil­fe unse­rer Maschi­nen berech­nen und per­fek­tio­nie­ren kön­nen. Coro­na aber lehrt uns, dass es ganz so leicht nicht geht: dass das Leben weder eine Maschi­ne, noch ein Algo­rith­mus ist, son­dern ein fra­gi­les Ereig­nis inmit­ten eines gro­ßen, wun­der­sa­men Schau­spiels, das die Grie­chen phý­sis nann­ten: Natur. Die­ses Schau­spiel folgt zwar eher­nen Geset­zen, aber gleich­wohl gibt es Raum für Anar­chie und Impro­vi­sa­ti­on. Unvor­her­seh­ba­res ist im Spiel­ge­sche­hen der Natur vor­ge­se­hen. Die Quan­ten­phy­sik lehrt, dass alles stets auch anders sein könn­te – und dass unse­re sicht­ba­re und schein­bar so ver­läss­li­che Welt auf einem schwan­ken Oze­an von Mög­lich­kei­ten schwimmt. 

Mikro-Orga­nis­men kön­nen jeder­zeit mutie­ren. Mikro­ben, mit denen wir eben noch in fried­li­cher Koexis­tenz leb­ten, kön­nen schlag­ar­tig zur Gefahr wer­den. „Alles fließt“, wuss­te schon Hera­klit – ohne dass er dabei ahn­te, dass die­ser Pla­net mit­nich­ten das „Domi­ni­um Ter­rae“ eines gott­glei­chen Men­schen­tums ist, son­dern das Impe­ri­um uner­mess­lich vie­ler Lebe­we­sen, deren unsicht­ba­res Mit­ein­an­der aller­erst die Vor­aus­set­zun­gen schafft, unter denen Men­schen leben kön­nen. Die Wahr­heit ist: Wir sind nur Gäs­te in einer von uns unbe­herrsch­ba­ren Natur, die augen­blick­lich ihre Mus­keln spie­len lässt. Uns das im Zeit­al­ter des Kli­ma­wan­dels zu Bewusst­sein zu brin­gen und es zu beher­zi­gen ist die drin­gends­te Lek­ti­on, die uns das Virus lehrt.

2. Wir müs­sen die Wild­nis respektieren

Ob auch wahr ist, was man uns erzählt, wird wohl nie zu klä­ren sein: dass Coro­na auf einem Markt in der chi­ne­si­schen Stadt Wuhan von einem Wild­tier auf den Men­schen über­tra­gen wor­den sei. Neh­men wir fürs ers­te an, die offi­zi­el­le Sto­ry sagt die Wahr­heit: Dann hat sie das Zeug zu einem epo­cha­len Mythos. Denn in ihr ver­dich­tet sich das Dra­ma unse­rer Zeit: der sys­te­ma­ti­sche und kon­se­quen­te Über­griff des Men­schen auf das nicht domes­ti­zier­te, freie, wil­de Leben – ein Angriff auf Mil­lio­nen Tier- und Pflan­zen­ar­ten, die wir aus­ge­rot­tet haben, da wir sie auf dem Altar unse­rer gren­zen­lo­sen Gier geop­fert haben. Eine Art scheint aus der Art geschla­gen. Denn sie schlägt zurück: Covid-19.

Weni­ger als 13 Pro­zent der Erd­ober­flä­che wer­den noch als „Wild­nis“ ein­ge­stuft. Alles ande­re hat der Mensch kolo­nia­li­siert. Dadurch ist er in Berei­che vor­ge­drun­gen, die ihm zu betre­ten nicht gut ansteht: dort­hin, wo er mit Mikro­ben in Kon­takt kommt, die aus ihrem ange­stamm­ten Habi­tat ent­fernt zu Pan­de­mien und tau­send­fa­chem Tod füh­ren kön­nen. Ob Coro­na, Aids, Ebo­la, Sars, Pest oder Grip­pe. Alle gro­ßen Seu­chen haben wir von Tie­ren über­nom­men, deren Lebens­form und Lebens­art wir kon­se­quent miss­ach­te­ten. Dass ein Virus nun von einem Schup­pen­tier auf Men­schen über­sprang und seit­her die Ein­rich­tung der Welt gefähr­det, scheint bei­na­he ein Mene­te­kel für die Welt zu sein – ähn­lich wie der Eis­berg-Crash der Tita­nic zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts: ein Weck­ruf, Schluss zu machen mit den fort­wäh­ren­den Über­grif­fen gegen die Natur, der dau­ern­den Ver­ge­wal­ti­gung ihrer jung­fräu­li­chen Wild­nis. So wie gefro­re­nes Was­ser ein Schiff auf den Grund des Oze­ans zu schi­cken ver­mag, kön­nen auch Mikro­ben noch so stol­ze Rie­sen­or­ga­nis­men wie Men­schen ums Leben brin­gen. Die Wild­nis war schon immer uner­bitt­lich. Viel­leicht ist dies ihre letz­te Warnung. 

3. Ver­zich­ten ist mög­lich – und zuwei­len unerlässlich.

Als vor nicht lan­ger Zeit die Fri­days-for-Future-Bewe­gung Fahrt auf­nahm, wand­te sich der öffent­li­che Dis­kurs für eine kur­ze Zeit der Fra­ge zu, ob Kon­sum­ver­zicht oder staat­li­che Ver­bo­te pro­ba­te Mit­tel sein kön­nen, um den Her­aus­for­de­run­gen des Kli­ma­wan­dels zu begeg­nen. Wer für sol­ches votier­te, muss­te schnell erken­nen, welch außer­or­dent­li­che Wider­stän­de Wor­te wie „Ver­zicht“ oder „Ver­bot“ in wei­ten Krei­sen sei­ner Zeit­ge­nos­sen aus­lös­ten. Vor allem ortho­do­xe Anhän­ger der Dok­trin des Wirt­schafts­li­be­ra­lis­mus taten sich in die­ser Debat­te mit mar­ki­gen Wor­ten her­vor. Chris­ti­an Lind­ner etwa, Chef der Frei­en Demo­kra­ten (FDP), sag­te: „Ich will nicht ver­zich­ten, und ich will auch nicht, dass ande­re ver­zich­ten müs­sen.“ Heu­te, in Zei­ten der Pan­de­mie und des Shut-Down, klingt die­ses Zitat wie die Reak­ti­on eines bocki­gen Zwölf­jäh­ri­gen, der nicht ver­stan­den hat, wel­che Zeit geschla­gen hat. Es klingt nicht nur so: Es ist genau dies. 

Eben das in die Lek­ti­on, die wir nun ler­nen müs­sen: In Kri­sen­zei­ten ist Ver­zich­ten eine Opti­on. Und je eher man damit beginnt, des­to bes­ser. Was Coro­na betrifft, so haben wir in Deutsch­land ver­mut­lich drei oder vier Wochen zu lan­ge gewar­tet, hät­ten viel frü­her Gren­zen schlie­ßen und Ski-Urlau­be unter­bin­den müs­sen. Die Fol­ge­kos­ten wären weit gerin­ger aus­ge­fal­len als all das, was spä­ter kam. Was den Kli­ma­wan­del angeht, so haben wir ver­mut­lich drei oder vier Deka­den zu lan­ge gezau­dert. Den Preis, den wir eines Tages dafür wer­den zah­len müs­sen, möch­te sich nie­mand aus­ma­len. Heu­te müs­sen wir uns fra­gen: Wol­len wir län­ger ver­na­gelt und ver­zwei­felt rufen „Ich will aber nicht ver­zich­ten!“ – „Ich will Bewe­gungs­frei­heit!“? Nein, wir kön­nen uns dies nicht mehr leis­ten. Wir müs­sen ein­se­hen, dass die Zeit vor­bei ist, in der wir unge­straft so tun konn­ten, als sei unser eige­ner Wil­le das Maß aller Din­ge – und nicht das fak­ti­sche Sein die­ser Welt, die ver­ant­wort­li­ches Han­deln von uns ver­langt und nicht ein bocki­ges Trotzgehabe.

Coro­na lehrt aber nicht nur, dass Ver­zicht zuwei­len unaus­weich­lich ist. Es lehrt vor allem, dass es mög­lich ist, Ver­zicht zu leis­ten. Ja, dass es viel leich­ter fällt, als wir alle dach­ten. Gewiss gibt es auch jetzt noch eini­ge Ver­na­gel­te, die sich in Selbst­mit­leid ob des erzwun­ge­nen Ver­zichts erge­hen. Aber die Mehr­heit der Men­schen scheint sogar in Deutsch­land zu erken­nen, dass Ver­zich­ten sie nicht umbringt – dass Ver­zich­ten sie viel­mehr berei­chern kann: mit dem kost­bars­ten aller Schät­ze: Zeit.

4. Ego­is­mus ist out, Mit­ein­an­der ist in

Noch hal­len die Heils­bot­schaf­ten im Raum: „Du hast es in der Hand!“; „Du bist dei­nes Glü­ckes Schmied!“; „Du kannst mit dei­nem Wil­len die Wirk­lich­keit kre­ieren!“ – So pfif­fen es die Spat­zen von den Dächern. Nein, nicht die Spat­zen, son­dern die Spat­zen­hir­ne man­cher Pseu­do-Coa­ches oder Küchen­psy­cho­lo­gen, die uns weis­zu­ma­chen lieb­ten, jede und jeder hät­ten die vol­le Ver­fü­gungs­macht über das, was sie „mein Leben“ nen­nen. Die Wahr­heit aber sieht ganz anders aus. Die Lek­ti­on, die uns Coro­na lehrt, macht ein für alle Male deut­lich: Nie­mand ist der Herr und Meis­ter sei­nes eige­nen Lebens. Alle sind wir unauf­lös­lich ein­ge­bun­den in ein umfas­sen­des Netz des natür­li­chen und des sozia­len Lebens, das wir weder mit unse­rem Nar­ziss­mus igno­rie­ren noch mit unse­rem Ego­is­mus domi­nie­ren können. 

Die Ein­sicht, die Coro­na lehrt, zwingt uns dazu, sys­te­misch den­ken zu ler­nen: Wir sind, was wir sind, durch die sys­te­mi­schen Ver­bin­dun­gen, in denen wir zu ande­ren ste­hen: zu ande­ren Men­schen, aber auch zu allen ande­ren Wesen der beleb­ten Welt. Unser gan­zes Sein, unse­re Iden­ti­tät, ist das Pro­dukt unse­rer Bezie­hun­gen – und gera­de nicht ein erra­ti­sches Ich, das sich Kraft sei­nes Wil­lens und Kraft sei­ner Macht die Welt nach sei­nem Bild bau­en könn­te. Covid-19 lacht ob sol­cher Hybris. 

Lebens­kunst kann län­ger nicht Selbst­op­ti­mie­rung oder Stei­ge­rung der eige­nen Macht bedeu­ten – son­dern ledig­lich die Kunst der sys­te­mi­schen Inter­ak­ti­on und Koope­ra­ti­on. Natür­lich liegt es auch an jedem ein­zel­nen, was er aus sei­nem Leben macht; aber nicht als mäch­ti­ger Poten­tat, son­dern als acht­sa­mer Part­ner einer kon­ti­nu­ier­li­chen Kon­ver­sa­ti­on mit ande­ren: mit ande­ren Men­schen eben­so wie dem Sein im Gan­zen. Nur wenn wir uns aus unse­rem Ein­ge­bun­den­sein ins Gro­ße und Gan­ze der Welt her­aus ver­ste­hen und unse­re Ver­ant­wor­tung dar­in erken­nen, auf das zu hören, was ande­re uns zu sagen haben – und nur wenn wir stim­mi­ge Ant­wor­ten dar­auf zu geben ver­mö­gen, wer­den wir den Her­aus­for­de­run­gen, vor den denen wir ste­hen, begeg­nen kön­nen: gleich­viel, ob es sich dabei um eine Pan­de­mie, den Kli­ma­wan­del oder die zu erwar­ten­den öko­no­mi­schen und sozia­len Tur­bu­len­zen handelt.

Die Gebo­te die­ser Stun­de lau­ten: Inter­ak­ti­on, Soli­da­ri­tät, Mit­ein­an­der. Auch wenn wir gut bera­ten sind, phy­sisch von ein­an­der Abstand zu hal­ten, müs­sen wir nun unse­ren Mind­set auf Ver­bun­den­heit und auf Gemein­schaft umpo­len. Das Zeit­al­ter des Ego­is­mus ist vor­bei. Das Zeit­al­ter der Soli­da­ri­tät muss nun beginnen. 

5. Allein sein ist gut, Gemein­schaft ist besser

Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel hat die Men­schen in Deutsch­land auf­ge­for­dert, sozia­le Kon­tak­te auf ein Mini­mum zu redu­zie­ren. Nur so kön­ne eine expo­nen­ti­el­le Aus­brei­tung des Coro­na-Virus gestoppt wer­den. Was sie genau damit mein­te, sei dahin­ge­stellt. Nicht gemeint haben soll­te sie jeden­falls, dass wir nun alle gut dar­an täten, uns in eine sple­ndid iso­la­ti­on zu flüch­ten und alle Brü­cken zu unse­ren Mit­men­schen abzu­bre­chen. Aber sie dürf­te doch wohl eher an leib­lich-phy­si­sche Kon­tak­te gedacht haben und nicht an geis­tig-emo­tio­na­le Ver­bin­dun­gen. Denn gera­de die­se letz­ten sind es, die in Kri­sen­zei­ten dop­pelt, drei­fach wich­tig wer­den. Wenn da drau­ßen das Coro­na-Virus Unheil brin­gend durch die Städ­te schweift, ist es umso wich­ti­ger für uns Men­schen, nicht allein zu sein. Ja, selbst wenn Allein-Sein der viel­leicht sichers­te Viren­schutz ist, so ist doch Ein­sam­keit die wahr­schein­lich schlech­tes­te Gemüts­la­ge, um all dem zu begeg­nen, was nun mit­ten unter uns geschieht. 

„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei“, steht schon im Buche Gene­sis der Bibel. Und „zwei sind bes­ser als einer allein“ ergänzt das Buch des Pre­di­gers. Wie wahr dies ist, wird die­ser Tage deut­lich: Es ist gut, Men­schen um sich zu wis­sen, die einem Mut zu spre­chen oder trös­ten; Men­schen, auf die man sich ver­las­sen kann, wenn einen selbst das Virus trifft und nie­mand sonst da ist, der nach einem schaut, die Ein­käu­fe erle­digt oder, wenn es hart auf hart kommt, ins Kran­ken­haus fah­ren kann. In Zei­ten eine Pan­de­mie ganz allein auf sich gestellt zu sein, ist kei­ne gute Per­spek­ti­ve – ein viel zu hoher Preis, für die ver­meint­li­che Frei­heit, die ein unge­bun­de­nes Leben trü­ge­risch in Aus­sicht stellt. Klingt es auch noch so alt­mo­disch: Zei­ten wie die­se geben zu erken­nen, wie wert­voll die Fami­lie ist – oder die Part­ner­schaft; selbst wenn sie uns zuwei­len dazu zwin­gen, unlieb­sa­me Kom­pro­mis­se zu schlie­ßen. Covid-19 legt uns nahe, dass es bes­ser ist, hier und da die eige­ne „Poten­zi­al­ent­fal­tung“ ein­zu­schrän­ken und sich auf die Eigen­hei­ten eines ande­ren Men­schen ein­zu­las­sen als in Kri­sen­zei­ten ganz allein auf sich gestellt zu sein; gera­de im Alter.

Wir kön­nen von Coro­na ler­nen, dass es gut ist, sich nach Lebens­for­men umzu­se­hen, die Gemein­schaft und Soli­da­ri­tät mit ande­ren zulas­sen: In klei­nen sozia­len Ver­bän­den lässt sich Qua­ran­tä­ne bes­ser über­ste­hen als allein; viel­leicht in einer Alten-WG viel­leicht, bei der ein jeder sich mit sei­nen Viren in den eige­nen Bereich zurück­zie­hen kann, sich dabei aber doch nicht ein­sam und ver­las­sen füh­len muss. 


https://bezaleelsolutions.com/privacypolicy/ https://okalyfleurs.com/ https://nanastotovictory.it.com https://lunatogelvictory.it.com https://togelonvictory.it.com https://situstotovictory.it.com https://protogelvictory.it.com https://tvtotovictory.it.com https://depobosvictory.it.com https://wdbosvictory.it.com https://latotovictory.it.com https://fatcai99victory.it.com https://jutawanbetvictory.it.com https://mancingduitvictory.it.com https://ligabandot.it.com https://lapak99.it.com https://bandar80.it.com https://indojp.it.com https://hokijitu.it.com https://tabichill.com/mancingduit/ https://european-dairy.com/jutawanbet https://kumpro.com/protogel https://lindatag.com/lunatogel https://leadershipeducationconference.com/togelon https://oca-animstudio.com/situstoto https://greencollarleopard.com/tvtoto https://moonbsalon.com/WDBOS https://gialongdigital.com/latoto https://aimlautism.com/FATCAI99 https://growelleducationalinstitutions.com/DEPOBOS https://test.unitedimmunitystl.com/ https://api.delx.co.za/ mancingduit nanastoto WDBOS nanastoto HOKIJITU https://snowsofthenile.com/contact-us/ https://aimlautism.com/FATCAI99/ NANASTOTO LATOTO TVTOTO WDBOS DEPOBOS PROTOGEL HOKIJITU FATCAI99 LUNATOGEL MANCINGDUIT LATOTO WDBOS PROTOGEL TVTOTO TVTOTO JUTAWANBET WDBOS FATCAI99 FATCAI99 LUNATOGEL NANASTOTO LUNATOGEL PROTOGEL WDBOS JUTAWANBET DEPOBOS MANCINGDUIT WDBOS LUNATOGEL MANCINGDUIT DEPOBOS JUTAWANBET NANASTOTO LATOTO TVTOTO WDBOS DEPOBOS PROTOGEL HOKIJITU FATCAI99 LATOTO MANCINGDUIT NANASTOTO LUNATOGEL LUNATOGEL BANDAR80 HOKIJITU JUTAWANBET NANASTOTO LATOTO TVTOTO LAPAK99 JUTAWANBET LATOTO JUTAWANBET NANASTOTO LATOTO TVTOTO MANCINGDUIT FATCAI99 BANDAR80 LAPAK99 JUTAWANBET NANASTOTO LATOTO TVTOTO WDBOS DEPOBOS PROTOGEL HOKIJITU LUNATOGEL MANCINGDUIT FATCAI99 BANDAR80 PROTOGEL HOKIJITU FATCAI99 MANCINGDUIT FATCAI99 LAPAK99 BANDAR80 LUNATOGEL MANCINGDUIT JUTAWANBET LATOTO HOKIJITU TVTOTO PROTOGEL HOKIJITU LUNATOGEL MANCINGDUIT FATCAI99 BANDAR80 LATOTO TVTOTO WDBOS PROTOGEL HOKIJITU LUNATOGEL MANCINGDUIT BANDAR80 LAPAK99 TOGELON LIGABANDOT SITUSTOTO JUTAWANBET NANASTOTO LATOTO TVTOTO WDBOS DEPOBOS PROTOGEL HOKIJITU LUNATOGEL MANCINGDUIT FATCAI99 BANDAR80 LAPAK99 LIGABANDOT TOGELON JUTAWANBET NANASTOTO LATOTO TVTOTO WDBOS DEPOBOS PROTOGEL HOKIJITU LUNATOGEL MANCINGDUIT FATCAI99 BANDAR80 LAPAK99 LIGABANDOT TOGELON SITUSTOTO LAPAK99 LIGABANDOT TOGELON SITUSTOTO JUTAWANBET LATOTO WDBOS PROTOGEL JUTAWANBET NANASTOTO PROTOGEL HOKIJITU MANCINGDUIT LUNATOGEL MANCINGDUIT FATCAI99 LAPAK99 LUNATOGEL MANCINGDUIT LATOTO TOGELON SITUSTOTO JUTAWANBET NANASTOTO LATOTO TVTOTO WDBOS DEPOBOS PROTOGEL HOKIJITU LUNATOGEL MANCINGDUIT FATCAI99 BANDAR80 LAPAK99 DEPOBOS SITUSTOTO LIGABANDOT TOGELON NANASTOTO WDBOS DEPOBOS LUNATOGEL NANASTOTO HOKIJITU MANCINGDUIT FATCAI99 LAPAK99 LIGABANDOT SITUSTOTO JUTAWANBET NANASTOTO WDBOS DEPOBOS DEPOBOS DEPOBOS LAPAK99 PROTOGEL NANASTOTO DEPOBOS LUNATOGEL MANCINGDUIT TOGELON LIGABANDOT NANASTOTO DEPOBOS NANASTOTO TVTOTO LATOTO PROTOGEL DEPOBOS NANASTOTO LUNATOGEL MANCINGDUIT DEPOBOS NANASTOTO LUNATOGEL MANCINGDUIT TVTOTO TOGELON SITUSTOTO LAPAK99 JUTAWANBET DEPOBOS NANASTOTO LUNATOGEL MANCINGDUIT TVTOTO TOGELON SITUSTOTO LAPAK99 JUTAWANBET DEPOBOS NANASTOTO TOGELON SITUSTOTO JUTAWANBET NANASTOTO TOGELON SITUSTOTO LUNATOGEL DEPOBOS NANASTOTO TOGELON SITUSTOTO JUTAWANBET LUNATOGEL TOGELON NANASTOTO JUTAWANBET TOGELON JUTAWANBET TOGELON NANASTOTO JUTAWANBET JUTAWANBET LATOTO NANASTOTO DEPOBOS LUNATOGEL TOGELON JUTAWANBET LATOTO SITUSTOTO NANASTOTO DEPOBOS TOGELON LUNATOGEL JUTAWANBET LATOTO SITUSTOTO NANASTOTO DEPOBOS TOGELON LUNATOGEL PROTOGEL JUTAWANBET LATOTO SITUSTOTO TVTOTO MANCINGDUIT NANASTOTO DEPOBOS TOGELON LUNATOGEL PROTOGEL JUTAWANBET LATOTO SITUSTOTO TVTOTO MANCINGDUIT NANASTOTO DEPOBOS TOGELON LUNATOGEL PROTOGEL JUTAWANBET NANASTOTO LUNATOGEL SITUSTOTO TOGELON PROTOGEL DEPOBOS JUTAWANBET LATOTO TVTOTO MANCINGDUIT NANASTOTO LUNATOGEL SITUSTOTO TOGELON PROTOGEL DEPOBOS JUTAWANBET TVTOTO MANCINGDUIT LAPAK99 HOKIJITU LATOTO FATCAI99 BANDAR80